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Post vom Hessenschach 1 & 2/2017
Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen

08.03.2017 - Einiges hat und einiges wird sich noch ereignen im hessischen Schachjahr 2017, und auf dem Laufenden hält sie nicht die sondern DER Post - genauer Hans-Dieter Post (Bild). Sein Email-Newsletter flattert immer dann ins Postfach, wenn Hessen zu den Figuren greifen. Wir bereiten den rein auf Text basierenden Newsletter auf und präsentieren Ihnen diesen garniert mit ein paar Bildern und Tabellen. Zwei Newsletter hat Post in diesem jungen Jahr bisher unters Volk gebracht, welche wir Ihnen in der Folge präsentieren. Den Anfang machen die schwachen, aber erkennbaren Lebenszeichen des einst traditionellen Bad Zwesten Open, welches der einstige Weltklasse-GM Vladimir Epishin vor 64 weiteren Teilnehmern gewann. Die "Schachzahl" 64 brachte auch die Blitz-Einzelmeisterschaft 2016/17 des Bezirks Frankfurt unter Leitung von Post persönlich hervor. Rekord dank moderner Turnierleitung und Ausstattung - es gewann nach 19 Runden IM Sven Telljohann. Es folgen weitere News hessischer Events, u.a. ein ausführlicher Abschnitt zu sämtlichen hessischen Mannschaften von der Bundesliga bis zur Landesklasse inklusive Tabellen.

Über 2.000 hochwertige Schachlektionen für jede Spielstärke u. a. von GM Artur Jussupow, GM Karsten Müller, GM Klaus Bischoff & GM Michael Prusikin:

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Newsletter 1 & 2/2017

Schach in Bad Zwesten defibrilliert

Das Open in Bad Zwesten zählte ab 1997 bis zum Beginn des neuen Jahrhunderts zum Besten, was man als Open-Kost in Hessen geboten bekommen konnte. Man präsentierte sich in direkter Konkurrenz zum bekannten Staufer-Open, und konnte trotzdem in der Spitze fast 240 Teilnehmer in einem doch relativ abgelegen Kurort zwischen Marburg und Kassel locken. Während dieses nationale Turniertandem den Beginn des Kalenderjahres bestimmte, fand man eine ähnliche Konstellation mit Travemünde und Böblingen in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr vor. Von den beiden letzten ist nur noch Böblingen übriggeblieben, und auch Bad Zwesten hat die Zeiten nicht überdauert.

Nach dem Rekordjahr in 2001 nahm das Interesse schon fast schlagartig ab, flackerte nochmals kurz auf und erlosch zunächst ganz im Jahr 2008, als nur noch weniger als 100 Teilnehmer in das Heilbad kamen. Ein signifikanter Wechsel in der Organisation fand zeitgleich statt, und vom Herzblut blieb nach 12 Bad Zwesten Open oder Schachtagen, wie man sich wechselnd nannte, nur noch Kalkül übrig.

Nach einem Jahr Pause startete 2010 der erste Versuch der Wiederbelebung und gemessen an allen Zahlen der Vorjahre war es kein Erfolg. Das 13. Openturnier in Bad Zwesten und seine drei Nachfolger konnten sich nicht einmal am Negativrekord der Teilnehmerzahl messen. Fast schon folgerichtig erfolgte dann im Jahr 2013, wie in Travemünde auch, das Aus.

Einen mehr als skurrilen Versuch des Neuanfangs dieses Turniers erlebte Schachhessen dann im vergangenen Jahr, als urplötzlich das 17. Bad Zwestener Schachfestival ausgeschrieben wurde, wobei sich aber eigentlich nur das Hessische Pokalturnier mit "einem frischen Konzept" und vor allem "schwungvoll" präsentieren wollte. Was die Teilnehmer davon hielten, ergibt dann ein Blick in die 18(!) Spieler umfassende Liste: eigentlich gar nichts!

War es nun Mitleid oder das sichere Wissen darum, dass man es schlechter als in 2016 nicht mehr machen konnte. Was also trieb dazu, erneut eine Wiederbelebung zu starten?

Wie auch immer: Das erste 17. Turnier wurde von Schachhessen nicht für voll genommen, und somit wurde im Jahr 2017 dieses Open von seinem neuen alten Urorganisator als das Siebzehnte über- bzw. ausgeschrieben. Auch kehrte man zurück zum alten Namen und nannte sich (überwiegend) wieder Bad Zwesten Open.

Doch von einer vollständigen Genesung ist man auch jetzt noch weit entfernt, denn trotz eines verlockenden Preisfonds kamen lediglich 65 Teilnehmer nach Bad Zwesten, wobei aber in diesem Jahr im Vergleich zum Letzten deutlich mehr Saft auf dem Defibrillator geladen war.

Der diesjährige Sieger, GM Vladimir Epishin, war der sichere Gewinner des Turniers, denn er war zu weit entfernt in der Startrangliste von den Verfolgern. Mit fünf Siegen ab Beginn und zwei abschließen Remis hielt er die Konkurrenz um einen halben Zähler auf Distanz und die Spannung um den Turniersieg in Grenzen.

Bester Spieler aus der Region war auf Platz 8 Andrey Cherny vom Kasseler SK, was schon etwas auf die Problematik hindeutet.

Weniger als die Hälfte der Teilnehmer kamen aus der Region bzw. sogar aus Hessen, was also noch ein ordentliches Potential für die Folgejahre bereithält. Wenn man es nutzt.

Wer sich gerne selbst ein Bild machen möchte, bitte schön:

Turnierseite Bad Zwesten Open


Rekordteilnehmerzahl beim Blitz in Frankfurt

Über ein halbes Jahrhundert hat es gedauert, bis eine alte Rekordmarke in der Liste der Frankfurter Bezirks- Blitzmeisterschaften überboten werden konnte, aber irgendwann wird halt jeder mal belohnt.

64 Teilnehmer trafen sich nach Dreikönig im Konsumtempel im Nordwesten Frankfurts, und Zeit und Ort waren wohl passend gewählt.

Sicherlich muss man einschränken, dass bei dem alten Rekordturnier aus dem Jahr 1963 noch kein offenes Turnier veranstaltet wurde, denn das gibt es erst seit wenigen Jahren, und damit die alte Rekordmarke gemessen an Teilnehmern aus dem Bezirk Frankfurt immer noch Bestand hat. Doch auch gemessen an nur Bezirk-5-Spielern muss man weit zurückgehen, um eine ähnlich hohe Zahl von 50 Teilnehmern auszumachen.

Da der Hessische Schachverband gar keine Qualifikationsturniere aus den Bezirken mehr fördert oder benötigt, ist es auch nicht mehr angebracht diese ebenfalls auf die Mitgliedschaft in föderalen Strukturen zu begrenzen. Der Schritt zur Öffnung ist demnach konsequent und bei Betrachtung des Interesses auch angebracht.

Ein weiterer Wandel des Turniers neben der Öffnung begann, als man vom System Jeder-gegen-Jeden oder bei hohen Zahlen in Vor- und Endrunden zum Schweizer System wechselte. Es ist flexibler, was nachträgliche Einfügungen verspätet eintreffender Spieler angeht, und es ist präziser bei der Paarungsbildung. Wer schon einmal bei einem Rutschsystem die Sitzreihenfolge korrigieren musste, weiß, wovon die Rede ist.

Eines ist jedenfalls sicher: solche Turniere mit mehr als zwanzig Teilnehmern machen deutlich mehr Spaß, und bieten dadurch auch mehr Spannung. Die Plätze im Kleinen Saal des Bürgerhauses Titus Thermen waren jedenfalls restlos belegt und keiner(!) verabschiedete sich aus dem Turnier, bevor nicht die letzte eigene Partie in der neunzehnten Runde beendet wurde.

IM Sven Telljohann gegen Altmeister IM Anatoly Donchenko

Eine eindrucksvolle Leistung seines Könnens zeigte der seit Neuestem im Frankfurter Bezirk für den FTV an den Start gehende IM Sven Telljohann, der als Einziger keine eine seiner 19 Partien verlor und schließlich mit einem Punkt Vorsprung Turniersieger und damit zugleich auch Meister des Bezirks Frankfurt wurde.

Platz Zwei und Drei gingen an die beiden IM-Kollegen Jacek Dubiel und Boris Margolin, beide vom SV Oberursel.

Eine Übersicht, Tabellen und weitere Fotos findet man übrigens ab hier:

Turnierseite Blitz-Einzelmeisterschaft 2016/17


Rally Bad Soden - Frankfurt

Ein fester Bestandteil in (nicht nur) meinem Terminkalender sind die ab Januar wieder allmontäglich Abends veranstalteten Rally- Turniere geworden, die Schnellschach im Chess960 Format im Chess Tigers Training Center in Bad Soden anbieten.

An zwölf Abenden im Wochenabstand können in jeweils 7 Runden nach Schweizer System wichtige Punkte für Tagessiege und einen Gesamtsieg gesammelt werden, für den die besten acht Turnierleistungen gezählt werden.

2011 zum ersten Male veranstaltet, kann man schon mal auf eine aussagekräftige Siegerliste zurückblicken und dies ist in erster Linie der Medaillenspiegel nach mittlerweile 74 Etappen. Hier führt FM Michael Stockmann mit einem Wertungspunkt vor IM Sven Telljohann die Tabelle an.

Nachdem die erste Etappe in 2017 mit 14 Spielern einen Startrekord einstellte, und mit Thomas Reschke für alle außer ihm selbst einen überraschenden Sieger bot, war mit 16 Teilnehmern in der zweiten Etappe bereits ein neuer Bestwertwert erzielt worden. Mit IM Sven Telljohann stieg aber auch mit dem Vorjahreszweiten der Gesamtwertung ein Schwergewicht in dieser Königsdisziplin des Schachs in den Ring ein.

Am kommenden Montag geht es also in die nächste Etappe und es ist möglich auch in den laufenden Wettbewerb einzusteigen. Zumal auch Ratingpreise in der Gesamtwertung angeboten werden und jeder Teilnehmer an jedem Abend die Chance auf einen Lucky Win hat.

Ist diese Serie zu Ende gespielt, kommt es in der Frankfurter Nordweststadt zum großen Chess960 Finale, der vom Frankfurter Bezirk veranstalteten Meisterschaft im Chess960 Schnellschach.

Und obwohl beide Veranstaltungen nicht direkt miteinander verbunden sind, kann man hier doch von einem krönenden Abschluss im Anschluss sprechen. Doch bis Anfang April ist ja noch vieeeel Zeit...

Turnierseite 7. B9 Chess960 Rally


Hessen in den Teamwettbewerben

BUNDESLIGA
Griesheim gewinnt! Berliner Teams gelten ja nicht gerade als Muse des Sieges für die Starkenburger, doch König Tegel macht hier endlich einmal eine Ausnahme. Waren die Berliner Schachfreunde tags zuvor in der Doppelrunde mal wieder eine Nummer zu groß, gelang gegen den zweiten Berliner Vertreter in der höchsten Liga ein 5-3 Sieg, der für einen Klassenerhalt auch dringend benötigt wird. Es stehen noch zwei Kämpfe gegen schlechter platzierte Teams an und es könnte also klappen mit dem direkten Klassenerhalt.

Bundesliga

Homepage Schachbundesliga


2. BUNDESLIGA

WEST - Hofheim scheint in diesem Jahr ein Wunder zu brauchen, um nicht aufzusteigen. Gegen Düsseldorf gelang ein überzeugender Sieg, und bei nun zwei-Komma-fünf Punkten Vorsprung auf Platz 3, hier ist das Riesenbrettpunktepolster (jawoll, Lahti, auch Deutsch kann lange Wörter!) mit hinzugerechnet, und einem Ersten, der nicht aufsteigen will, inklusive einfachem Restprogramm, ist der Aufstieg greifbar nahe.

2. Bundesliga West


SÜD - Oh weh, Schöneck, so schlecht sah es ja schon seit Jahren nicht mehr aus: letzter Platz, und das abgeschlagen, und die davor, die sich selbst noch retten können, können immerhin Brettpunkte holen. Und auch da spricht alles gegen die Schachfreunde. Viernheim ist in dieser Klasse der (landespolitisch) beste Vertreter Hessens, Heusenstamm dürfte sich aber ebenfalls nach einem schönen Sieg gegen Emmendingen gerettet haben.

2. Bundesliga Süd


OBERLIGA Ost Staffel B
Kassel hält an seinen Aufstiegsplänen fest und nahm 4 Punkte aus der Doppelrunde gegen die Erfurter mit. Mörlenbach machte es gegen die zwei Frankfurter Teams Nied und BvK ebenso gut, aber spätestens jetzt wird man wieder an die knappe Niederlage gegen die Nordhessen erinnert. Oberursel hat eigentlich keine Chance mehr auf den Aufstieg, schwingt aber in diesem 4-Punkte-Rhythmus mit (unerwartet gegen Neuberg, klar dagegen gegen BvK). Auch Wiesbaden doppelpunktet jetzt zu spät, der Aufstiegszug ist definitiv ohne die Landeshauptstadt bereits abgefahren. Marburg konnte sich mit Licht (gegen BvK) und Schatten (gg Neuberg) in die obere Tabellenhälfte absetzen.

Oberliga Ost Staffel B


HESSENLIGA
Hier ist der Aufstieg noch nicht entschieden, der Abstieg, meine ich, dagegen schon. Einen Absteiger aus Oberliga in diese Klasse wird es wohl geben, und damit steigen die beiden Letztplatzierten ab. Und wer schon jetzt einen so großen Abstand zu Platz 8 hat, nun, der plant dann schon mal Verbandsliga für 2017/18.

Hessenliga


VERBANDSLIGEN

NORD - In der Nordgruppe ist es fast wie am ersten Spieltag: nichts ist entschieden. Aber zumindest eine Zweiklassengesellschaft (Lahti!), die für Auf- oder Abstieg zuständig ist. Bedingt durch die vorgetragenen Ergebnisse des SK Gießen, die bereits als Absteiger feststehen, muss man sich an den Niederlagen der Spitzenteams orientieren. Hier hat Kassel die Nase vorn, und ich denke mal das wird auch am Ende so bleiben. Wenn nicht die Erste ihren Tribut für den Aufstieg fordert. Und außer Gründau sollte sich der Rest der Klasse noch nicht so sicher in puncto Abstieg fühlen.

Verbandsliga Nord


SÜD -In der Südstaffel streiten sich auch noch zu viele um die wenigen Punkte, die es in den verbleibenden zwei Runden noch zu holen gibt. Langen hat aktuell die Nase vorn, aber Neuberg 2 kann da noch korrigierend eingreifen. Vielleicht freut sich ja auch Bensheim.... Lorsch scheint mir nicht mehr zu retten, und auch Frankfurt-West könnte ein Begleiter in die Landesklasse werden.

Verbandsliga Süd


LANDESKLASSEN

NORD - Klare Verhältnisse, wie ich das liebe! Bad Emstal/Wolfhagen ist nicht aufzuhalten, da lege ich mich fest und nehme beliebige Wetten an.

Landesklasse Nord


WEST - Ähnlich gemütlich hat es sich Marburg 2 an der Spitze gemacht, und da wird man auch nicht mehr weg wollen; und eigentlich auch nicht mehr müssen.

Landesklasse West


OST - Tja, außer den Zweit-Teams vom Frankfurter TV und Oberursel hat hier keiner mehr so richtig echte Chancen; nur wenn beide schwächeln, doch daran glaube ich nicht. Von einem Ausrutscher, aus deren Sicht gegen die Falschen, hat der FTV souverän durchgespielt und das könnte den Ausschlag geben.

Landesklasse Ost


SÜD - Die Bereinigungsphase an der Tabellenspitze hat begonnen, und Mörlenbach 2 hat sich wieder in den Kreis der möglichen Staffelsieger mit einem Sieg gegen Bad Soden erholt. Hier ist Spannung angesagt!

Landesklasse Süd


Terminvorschau März/April

11.03. Am kommenden Samstag noch nichts vor? Warum nicht nach Braunfels zum Emil Schmäke-Gedächtnisturnier 2017? Wer früh aufsteht, kann sich so seinen Teil am Preisfonds von garantierten 1.400,- Euro sichern. OK, gut spielen sollte man dann auch noch.

19.03. Früh aufstehen alleine reicht nicht, gut spielen auch nicht, wer in Gründau aktiv dabei sein will. Man sollte schon Jugendlicher sein.

31.03. Vorrunde zur Deutschen Amateurmeisterschaft in Kassel, und ja, tatsächlich diesmal ohne das unser Verband das mit einem Mannschaftskampfwochenende torpediert. Ergebnis: frühzeitig ausgebucht!

Was im März noch an Wochenenden verbleibt, geht für Mannschaftskämpfe drauf, aber schon im April beginnt die Open-Saison. Doch halt, da geht noch was:

Montagsabends finden noch die letzten Etappen der Chess960-Rally statt, die in diesem Jahr in die Offene Chess960 Meisterschaft des Bezirks Frankfurt münden, die am 8. April, zum 8. Male, in der Frankfurter Nordweststadt ausgetragen wird.

Ebenfalls Anfang April startet das Frühjahrsopen in Hofheim und in neun Runden werden in drei Subopen die Sieger ermittelt.

Früher war dann Ostern, und man pilgerte zur Hessischen Einzelmeisterschaft, egal wo die war. Nun, Ostern ist immer noch da, nicht immer am gleichen Tag, aber man weiß weit im Voraus, wann. Hessenmeisterschaft wird es sicher auch geben, nur weiß jetzt noch keiner wo und wann. Karlsruhe und das GRENKE Open ist die Alternative, und in diesem Jahr spielt auch der Weltmeister mit. OK, auch mit Losglück wird man nicht gegen ihn gelost werden, aber vielleicht spielt man ja in Sichtweite zu seinem Tisch. Mit einer guten Kamera und dem richtigen Objektiv könnte man das so aufnehmen, als ob man direkt davor sitzt. Aber das ist ein anderes Thema.

Ende April schließlich beginnt wieder die Offene Frankfurter Stadtmeisterschaft, schon über neunzig Mal wurde dieser Meister gesucht und gefunden. Nicht gefunden hat bisher der Chronist ein Bildnis des ersten Frankfurter Stadtmeisters, ein Phantom unter den bisherigen Siegern. Aber es gab ihn wirklich! In diesem Jahr wird die Stadtmeisterschaft ihm zu Ehren ausgetragen: Ferdinand Walter Pelzer

Und das Dutzend voll macht in diesem Jahr das Ried-Open in Einhausen, und wenn das beendet ist, ist man schon im Mai angekommen.

Alle Links zu diesen Turnieren findet man übrigens im Veranstaltungskalender der schach-Chroniken, auch für die Monate darüber hinaus. Und man kann auch viele Monde zurückgehen, wenn man denn einfach mal Zeit für ein bisschen rumklicken hat.


Interregnum im Bezirk Frankfurt

"Das ist das Ende der Welt!" Nein, nein, ganz so schlimm ist es nicht, und wer hat es nicht schon mal eine Weile ohne König oder Kaiser ausgehalten, und auch im Schach soll es das schon gegeben haben: ein Interregnum, eine kaiser- oder führungslose Zeit.

Nun, man könnte auch sagen, wir nehmen halt nicht jeden und warten bis was Passendes kommt. Und dann kam er eben, der erste Habsburger, Rudolf. Man muss eben auch mal warten können. Und es sind ja noch andere da, die aufpassen, das nicht Nichts gemacht wird.

Insofern sind die Zukunftsaussichten im Bezirk Frankfurt nicht so schlecht. Schlecht wären sie, wenn man wirklich irgendjemanden nehmen, äh, wählen müsste, nur damit irgendeine Adresszeile gefüllt wird. Also dann:

Mut zur Lücke!


Gruß!

Euer
Hans D. Post


Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.

Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.

Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie die neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.

Homepage "Schach in Hessen"

Interview mit Hans-Dieter Post vom 20.01.2011



Hans-Dieter Post

Published by Mike Rosa

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