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Wijk aan Zee 2019 - (Teil A) - Tata Steel Chess Tournament
Neu Chess Tigers Dariusz Gorzinski berichtet über das Traditionsturnier!

11.02.2019 - Seit einigen Jahren verfolge ich das Turnier in Wijk aan Zee an einem Wochenende (WE) vor Ort. Zusammen mit zwei Kollegen suchen wir etwas Abwechslung im grauen Wintermonat Januar. Von uns aus Bochum/Dortmund ist der Ort knapp in 2,5 h mit dem Auto erreichbar. Nachfolgend möchte ich einige Impressionen das Turnier betreffend, allerdings etwas außerhalb der Schachbretter, mit den Chess Tigers und deren Lesern teilen. Bereits seit 1938 wird an der niederländischen Nordseeküste ein Schachturnier gespielt. Es fing damals bescheiden an und hat sich aktuell zu einem der stärksten Turniere der Welt etabliert, an dem neben den geladenen Meistern viele Amateure in diversen Open teilnehmen. Bis 1968 wurde es in Beverwijk ausgetragen (dem Gemeindeort), seit 1968 werden die Partien in Wijk aan Zee gespielt. Wijk aan Zee selbst ist ein kleines Örtchen, direkt an der Nordseeküste, in Höhe der Einmündung des Norseekanals Richtung Amsterdam, gelegen. Der lange Strand, der Wind und die Dünen ziehen viele Menschen aus der Umgebung zu vielen Aktivitäten an. Der Einzugsbereich geht tatsächlich bis Amsterdam, von wo aus viele z.B. zum Kite-Surfen nach Wijk aan Zee kommen.

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Impressionen vom Wochenende in Wijk aan Zee 25.-27.01.2019
von Dariusz Gorzinski (Chess Tigers)

Kite-Surfer, im Hintergrund ein Tankerschiff, das Richtung Amsterdam unterwegs ist.

Ein Blick vom Strand aus auf das Spieler-Hotel, im Vordergrund die Sunseabar. Am WE stark besucht. Ohne Reservierung wird es hier schwierig Abends einen freien Platz zu bekommen.

Ein Blick in die andere Richtung. Hinter den Dünen bestimmt der große Stahlkoloss. TATA Steel die Skyline.

Das Schachturnier wurde immer vom ortsansässigen Stahlunternehmen unterstützt und wird nach diesem benannt. Anfangs hies es nur Hoogovens Beverwijk, nach dem Umzug wurde es zu Hoogovens Wijk aan zee. Später 1999 zu Corus, als Hoogovens mit British Steel fusionierte. Seit 2011 ist es TATA Steel, nach dem indischen Stahl Konzern, der Corus übernommen hat. Letztes Jahr erweckte TATA Steel Europe Aufmerksamkeit in Deutschland und den Medien durch die geplante Fusion mit der Stahlsparte von Thyssen Krupp, die im Rahmen eines Joint Venture an den Start gehen soll. Die Streichung von bis zu 4000 Arbeitsplätzen bei Thyssen steht in der Luft, die immer noch zu viel Unruhe in Städten wie Duisburg, Essen und Dortmund führt.

Impression auf das Werk, über den Zaun auf das Gelände geschaut.

Hier wird Schlacke in Gruben gekippt. Dort kühlt sie sich ab und kann z.B. zermalmt zum Festigen der Straße als Untergrund verwendet werden. Für die jüngeren Fußballspieler, gemahlene Schlacke wurde früher auch bei Aschenplätzen (mancherorts einfach Schlackenplatz genannt) verwendet.

Wijk aan Zee selbst sonnt sich sich im grauen Januarmonat in der Schachöffentlichkeit. In dieser Zeit liegt hier der Hauptaugenmerk beim Schach. Restaurants, Cafes und Häuser sind entsprechend geschmückt. Diesjahr wurden sogar die Straßen nach den Meistern benannt.

Die Hauptstraße in Wijk erhielt den Namen eines Chess Tiger!

Die Straße direkt vor dem Turniersaal wurde in „Kramnik Duinen“ umbenannt. Auch ein Chess Tiger! Gespielt wurde in der Sport- und Gemeindehalle „De Moriaan“.

Der Hauptsaal des De Moriaan wird sehr aufwendig mit einer Stoffverkleidung der Wände und grauem, lärmdämmendem Filzteppich jedes Jahr wieder umgestaltet. Auch hier ist der Sponsor TATA Steel deutlich spürbar. Der Spielsaal selbst ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Ein Bereich für Master und Challenger und ein zweiter Bereich in dem die Amateure ihr Open spielen. Getrennt werden beide Bereiche nur durch eine Balustrade mit Monitoren auf denen Zuschauer die Partien der Master verfolgen können. Sitzgelegenheiten für die Zuschauer gibt es keine, was öfters mal zu Kaffeepausen in die angrenzende Lokalitäten treibt.

Die Reihe der Master befindet sich auch etwas erhöht auf einem Podest.

Hier ein interessanter Blick hinter die Kulissen. So sieht der Erfrischungsbereich der Master/Challenger aus. Völlig unspektakulär. Bei so manchem Bundesligakampf oder Seminar wird den Spielern/Teilnehmern mehr aufgetischt. Ein Obstkorb, Schokoriegel, Kaffee, Tee und Kaltgetränke, das soll reichen.

Der Kaltgetränke-Schrank ist verschlossen und wird 10 Minuten vor der Spielrunde vom Schiedsrichter geöffnet. Ich habe mir sagen lassen, daß dort keine teuren Champagnerflaschen für die Sieger lagern, die diese Maßnahme begründen.

Das Turnier in Wijk aan Zee wird auch gerne von vielen der Schachprominenz genutzt um sich in der Öffentlichkeit zu zeigen aber auch um bestehende Kontakte zu pflegen. In der Mitte: Judith Polgar und Myra Roselaar (Veranstaltungsleiterin des TATA Steel Chess), die sich für ein Girl-Power Foto von Pawel Tregubov ablichten ließen.

Stefan Koth Turnierdirektor des Sparkassen Chess Meetings in Dortmund, nutzt ebenfalls gerne die Gelegenheit in Wijk aan Zee mit den Spielern eine mögliche Teilnahme in Dortmund zu vereinbaren. Im Gegenzug ist der Turnierdirektor von Wijk, Jeroen van den Berg, im Juli dann in Dortmund um seinerseits wieder mit den Spielern die Reise nach Wijk abzustimmen. So ist z. B. mitunter der Kontakt zu Elisabeth Pähtz entstanden , die in Dortmund als Co-Kommentatorin fungierte. Am 25.01.2019 hat die FIDE die Termine der anstehnden Grand Prix Serie veröffentlich. Die 2.te Runde vom 11.-25.Juli kollidiert terminlich nun mit dem Dortmunder Chess Meeting, was Stefan Koth nun vor besondere Probleme stellt entsprechend attraktive Spieler nach Dortmund zu locken. Es wird nicht einfach. Eine Verlegung des Dortmund Turniers ist nicht möglich, da das Konzerthaus nur in den Ferientagen zur Verfügung steht, war von ihm als erstes Statement zu erfahren.

Besonders saubere Spielbedingungen hatte Vincent Keymer am 25.01. vor der Partie gegen Erwin L‘Ami vorgefunden. Alex Roose, zusammen mit Pavel Votruba einer der Hauptschiedsrichter, geht kurz vor der Runde an jedem Tisch vorbei und „ver“wischt nicht nur diesen. Dies geschieht mit einem entsprechenden Engagement, so daß die Kamera deutliche Probleme hatte ihn einzufangen.

Pavel Votruba stellt in der Zwischenzeit die Figuren auf.

Hier ein weniger verwischtes Foto von Alex Roose.


Dariusz Gorzinski

Published by HWS

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