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Universität

Ein Leben lang Königsindisch
KID-Experte IM Stefan Reschke im Chess Tigers Training Center

05.09.2010 - Das gestrige Seminar im Trainingcenter der Chess Tigers in Bad Soden am Taunus kann für alle Beteiligte nur als voller Erfolg bezeichnet werden. "Einführung in Königsindisch" war das Thema, welches der Internationale Meister Stefan Reschke vorbereitet hatte, und das kommt natürlich nicht von Ungefähr. Der hessische Landestrainer und A-Trainer des Deutschen Schachbundes kann mit Fug und Recht als gläubiger Jünger der Königsindischen Verteidigung bezeichnet werden. Einen wichtigen Teil seines mittlerweile immensen Wissens um diese Eröffnung teilte Reschke am Samstag mit interessierten Schachfreunden. Er lehrte Grundzüge und Grundideen zu allen wichtigen Varianten und schuf so bei den Anwesenden eine teils völlig neue Sicht über "das König der indischen Verteidigungen".


Von den Partien der frühen Meister fasziniert hat sich Stefan Reschke bis heute nicht nur eine beachtliche Sammlung an allen möglichen Publikationen rund um Königsindisch aufgebaut, es ist neben der sizilianischen Drachenvariante auch seine stärkste Waffe auf dem Brett. Sechs Stunden reine Seminarzeit reichen natürlich nicht aus, um selbst den talentiertesten Schachspieler in die tiefen Geheimnisse der Königsindischen Verteidigung einzuweihen, aber einen grundlegenden Nährboden für künftige Heldentaten gegen allzu optimistisch agierende Weißspieler konnte der Internationale Meister dennoch anlegen. Ausführlich und sehr übersichtlich gestaltete Reschke sein Training, und lernte dabei so ganz nebenbei auch noch etwas. Wie er selbst zugab, ist er durchweg den Umgang mit dem herkömmlichen Demobrett gewohnt, aber dafür passte er sich erstaunlich schnell an die modernen Trainingsbedingungen im CTTC an, denn dort wird vorwiegend per Computer und großem Flachbildschirm das Schachwissen vermittelt. So hatte Meister Reschke ausreichend Zeit, auch auf Nachfragen einzugehen und den teils verblüfften Anhängern von reinen Computeranalysen nachzuweisen, dass auch die heutigen Schachengines nur dann wirkliche Helfer sind, wenn man ihnen nicht blind vertraut. Ein ums andere Mal zeigte Reschke, dass Computer viele Stellungen des Königsinders nicht korrekt bewerten, dann aber umschwenken, wenn man sie mit den richtigen Zügen füttert.

Sehr gut gefüllt war das Chess Tigers Training Center, und man sieht
hervorragend, die Vorteile eines Bildschirms gegenüber dem Demobrett
Hier würde mindestens das rechte Viertel im Raum nichts sehen.

Der Meister und "seine" Eröffnung

Das Seminar wurde jedoch auf modernem Gerät präsentiert

Volle Aufmerksamkeit für das Seminarziel:
Basiswissen in der Königsindischen Verteidigung

In den Pausen stand Trainer Reschke den Teilnehmern
auch für Fragen abseits von Königsindisch zur Verfügung

Im Anschluss dieses wahrlich lehrreichen Seminars erhielten die Teilnehmer, wie es sich gehört, das Gelehrte nochmals in Schriftform und ließen den Trainer sowie die Verantwortlichen des Chess Tigers Training Centers mit der Erkenntnis zurück, dass man dies in absehbarer Zeit wiederholen und möglicherweise mit einem Königsindisch-Seminar für Fortgeschrittene und Spezialisten steigern muss.

Doch zuvor möchten wir Sie zum Abschluss des dritten Quartals nochmals auf ein beziehungsweise zwei Highlights im Training Center aufmerksam machen. GM Artur Jussupow und IM Mark Dvoretsky werden vom 17. bis 19. September parallel ein Seminar geben, was Ihnen im Grunde nur die zugegeben schwere Wahl lässt, sich für eines der beiden Seminare entscheiden zu müssen. Zur Hilfe sollen Ihnen die beiden folgenden Beschreibungen dienen.


„Kampf um die Initiative“
Seminar mit GM Artur Jussupow, 17. bis 19. September 2010

GM Artur Jussupow

Wer das Beste vom Besten in Sachen Schachtraining verspricht, kommt an einer wahren Legende des königlichen Spiels nicht vorbei. GM Artur Jussupow gehörte selbst viele Jahre der Weltspitze an und erreichte drei Mal das Halbfinale im Kandidatenzyklus zur Weltmeisterschaft. Er ist einer der zahlreichen Schüler des Elitetrainers Mark Dvoretsky und dieser lehrte ihn nicht nur das meisterhafte Schach, er trägt auch maßgeblich Anteil daran, dass der Deutsche mit russischen Wurzeln seinerseits seit vielen Jahren als einer der besten Schachtrainer der Welt gilt. Selbst der amtierende Weltmeister Viswanathan Anand hat sich in jüngeren Jahren mehrfach seines Wissens bedient und viel von ihm gelernt. Jussupow hat seine eigene Schachakademie gegründet und diverse Trainingsbücher und –lektionen veröffentlicht. So ist aus seinen zahlreichen und beliebten Lektionen der Chess Tigers Universität die bekannte „Tigersprung“-Reihe entstanden, welche im Englischen unter dem Titel „Boost your Chess“ mit der Boleslawski-Medaille der „Fide Trainer Awards 2008“ ausgezeichnet wurde. Die Jussupows sind nach den Polgars vermutlich die elostärkste Schachfamilie der Welt, denn neben dem GM-Vater gibt es mit Nadja Jussupow noch eine WFM-Mutter und mit Tochter Ekaterina und Sohn Alexander bereits turniererprobten Nachwuchs, der seinerseits die ersten Titelnormen im Auge hat und lebender Beweis für die Trainerfähigkeiten des Vaters ist.

Mit einem Augenzwinkern könnte man sagen, dass es eigentlich egal ist, zu welchem Thema Artur Jussupow ein Seminar abhält, der Besuch ist eigentlich Pflicht, wenn man den festen Willen hat, sein Schach zu verbessern! Doch es gibt ein Thema, welches sich wie ein roter Faden durch seine Lektionen und Lehrbücher zieht: Initiative!

Die Möglichkeiten, Initiative zu erlangen und mit ihr umzugehen, sind mannigfaltig und so wundert es nicht, dass Amateure immer wieder hervorragende Stellungen nicht gewinnen, weil sie nicht mit ihrer Initiative umgehen können und sie schlimmsten Falls gar noch an den Gegner abgeben. Besonders bei Letzterem sieht Jussupow rot und absoluten Handlungsbedarf! Lernen Sie in drei Tagen die Kunst, wie man die gegnerische Initiative eindämmt, dabei selbst welche entwickelt und letztlich zu einem vollen Punkten ummünzt. Danach werden Sie endlich auch schwierigere Gewinnstellungen für sich entscheiden!

Das dreitägige Seminar bei GM Artur Jussupow kostet 129,- Euro und ist für Schachspieler mit einer DWZ zwischen 1800 und 2300 geeignet.

In 12 intensiven Stunden Frontalunterricht, gepaart mit Trainingspartien, Übungen und gemeinsamen Analysen, lehrt Sie der einstige Weltklassespieler alles, was Sie über Initiative wissen müssen. Konkret soll dabei das folgende Lernziel erreicht werden:

• Vertieftes Verständnis für die Bedeutung der Initiative und der damit verbundenen Kampfmethoden

Dafür erwarten Sie die folgenden Kursinhalte:

• Abgrenzung: Der Unterschied zwischen „Angriff“ und „Initiative“

• Voraussetzungen für das Erlangen der Initiative

• Materialopfer für Initiative

• Unaufhaltsam anwachsende Initiative

• Strategische Initiative

• Wie man die gegnerische Initiative an der Entfaltung hindert

• Spezialfall: Symmetrische Stellungen und Initiative

Offizielle Seminarseite

Informationen zum Seminarleiter

Direkt zur Anmeldung




„Understanding prophylaxis“
Seminar in englischer Sprache mit IM Mark Dvoretsky, 17. bis 19. September 2010

IM Mark Dvoretsky

Und last but not least haben wir jetzt noch einen ganz besonderen Leckerbissen für Sie. Der wohl weltbeste Trainer höchstpersönlich wird in das Chess Tigers Training Center kommen und parallel zu seinem ehemaligen Schüler Artur Jussupow ein Seminar geben. An der außerordentlichen Qualität als Schachlehrer ist bei dem Russen nicht zu rütteln. Wenn in der Fachwelt bei ihm über etwas Uneinigkeit herrscht, dann ist das einzig die Schreibweise seines Nachnamens. Wir halten uns an die englische Version. Das wahrscheinlich berühmteste Werk aus der Feder des Ausnahmetrainers ist die „Endspieluniversität“, doch dies ist nicht das einzige Spezialgebiet von Dvoretsky. Aus seiner Schachschule, welche er gemeinsam mit Jussupow von 1990 bis 1992 leitete, sind beispielsweise Weltmeister Viswanathan Anand und die Weltklasse-GM Peter Svidler und Sergei Movsesian hervorgegangen. Auch sie lernten bei Dvoretsky unter anderem das, was er im September in Bad Soden lehren wird: Prophylaxe in allen Phasen einer Schachpartie

Wann ist es sinnvoll, sich ein Luftloch zu schaffen und wie funktioniert prophylaktisches Denken überhaupt? Selbst die besten Angreifer der Welt mussten sich in ihrer Lehrzeit mit diesem scheinbar defensiven Thema beschäftigen und lernen, wann es angebracht ist, einen prophylaktischen Zug einzuschieben, um sich nicht selbst um die Früchte der vorherigen Arbeit zu bringen. Dabei macht es durchaus einen Unterschied, ob man sich in der Eröffnung, im Mittelspiel oder vielleicht tatsächlich im Endspiel befindet. Für jede Partiephase gibt es eine bestimmte Herangehensweise, welche Ihnen der Meister ausführlich erklären wird.

Das dreitägige Seminar bei IM Mark Dvoretsky kostet 129,- Euro und ist für Schachspieler mit einer DWZ zwischen 1800 und 2300 geeignet, welche der englischen Sprache mächtig sind.

In 12 intensiven Stunden Frontalunterricht, gepaart mit Trainingspartien, Übungen und gemeinsamen Analysen, lehrt Sie der Elitetrainer alles, was Sie über Prophylaxe wissen müssen. Konkret soll dabei das folgende Lernziel erreicht werden:

• Acquiring a deeper understanding and mastery of prophylaxis in different phases of the game

Dafür erwarten Sie die folgenden Kursinhalte:

• What exactly is „prophylactic thinking“?

• A little history of prophylaxis

• Prophylaxis in the opening, the middle game and the endgame

• Prophylaxis in defence

• Prophylaxis in the attack

• Masters of prophylaxis in chess history up to the present

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Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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